Das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt hat in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung in der Kinder- und Jugendarbeit gewonnen. Aufgrund einer Vielzahl von Vorfällen hat der Gesetzgeber hierzu das Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) erlassen. Hier geht es u.a. darum, dass freie Träger der Jugendhilfe (z.B. jeder DPSG-Stamm) von ihren Leitern ein erweitertes Führungszeugnis anfordern müssen. Grundlage hierfür bilden Vereinbarungen zwischen den kommunalen Jugendämtern und den freien Trägern.
Wichtig ist, dass ihr erst aktiv werdet, wenn das Jugendamt auf Euch zukommmt!
Hat sich das Jugendamt mit Euch in Verbindung gesetzt und ist die Vereinbarung von beiden Seiten unterzeichnet, müssen die freien Träger (z.B. jeder Stamm) u.a. ihre Leiter auffordern, ein erweitertes Führungszeugnis zu beantragen.

Die Einsichtnahme der Zeugnisse müsst nicht ihr vornehemen. Zu Eurer Entlastung hat die Bundesebene der DPSG eine eigene Stelle eingerichtet, die Einsicht in das erweiterte Führungszeugnis nimmt und die Einsichtnahme über NaMi dokumentiert. Wir bitten euch diesen Service zu nutzen!

Damit der Prozess für Euch so unkompliziert wie möglich wird, bitten wir Euch nach den von uns erstellen Ablaufplänen vorzugehen.

Da einige Jugendämter schon an DPSG-Stämme herangetreten sind, haben diese bereits ein Schreiben mit Informationen und Arbeitshilfen von uns bekommen.

Hier findet Ihr die Infos nochmal zum Download.

Dateien zum Ausdrucken

Ablaufdiagramm zum Umgang mit Vereinbarungen zum Bundeskinderschutzgesetz
Ablaufdiagramm für StaVos
Ablaufdiagramm für Leiter
Aufforderungsschreiben zur Beantragung des Zeugnisses

Hintergundinfos

BDKJ-Arbeitshilfe
Gesetzestext
Merkblatt Gebührenbefreiung

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